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1in21
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Veröffentlicht: 12. November 1991
Label: Interscope Records
Höchste Chartposition: #4 R&B, #64 Pop
Verkaufte Alben: 750.000
Auszeichnungen: 19. April 1995 mit Gold
Gastauftritte: Shock-G, Money B, DJ Fuze, Mac Mone, Pee Wee, Stretch, Dave, Roniece, Ray Love, Yonni, Di Di, Angelique
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Tracklist
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| Nr. |
Trackname |
Features |
Dauer |
Text |
| 1 |
Young
Black Male |
---- |
2:35 |
hier |
| 2 |
Trapped
|
Shock-G |
4:44 |
hier |
| 3 |
Soulja's
Story |
---- |
5:04 |
hier |
| 4 |
I
Don't Give A Fuck |
---- |
4:20 |
hier |
| 5 |
Violent |
Money
B, DJ Fuze, Mac Mone |
6:26 |
hier |
| 6 |
Words
Of Wisdom |
---- |
4:54 |
hier |
| 7 |
Something
Wicked |
Pee Wee |
2:28 |
hier |
| 8 |
Crooked
Ass Nigga |
Stretch |
4:17 |
hier |
| 9 |
If
My Homie Calls |
---- |
4:18 |
hier |
| 10 |
Brenda's Got A Baby
|
Dave,
Roniece |
3:55 |
hier |
| 11 |
Tha'
Lunatic |
Stretch |
3:29 |
hier |
| 12 |
Rebel
Of The Underground |
Ray
Love, Yonni, Di Di,
Shock-G |
3:17 |
hier |
| 13 |
Part
Time Mutha |
Angelique |
5:14 |
hier |
Auch Legenden wie Tupac haben
einst im Nichts angefangen
und irgendwann in ihrem Leben
ein Debüt-Album auf den
Markt gebracht, welches ihnen
den weiteren steinigen Weg
zum Ruhm bescherte.
Tupac hat diesen Weg mit seinem
ersten Album „2Pacalypse Now“
im Gepäck beschritten.
Wahrscheinlich muss ihn auf
diesem Weg ein Lamborghini
oder so mitgenommen haben,
denn er kam sehr schnell am
Ziel, berühmt zu werden,
an. ;-)
„2Pacalypse Now“ hört
sich auch noch ziemlich anders
als Tupacs spätere Alben
an.
Tupac, der sich zuvor „MC
New York“ genannt hatte, weil
er ursprünglich ja aus
dieser Stadt stammte, hatte
zu dieser Zeit auch noch einen
anderen Stil.
Eben richtigen Oldschool-HipHop,
der dieses Album auch wesentlich
geprägt hat.
Ein wahrer Tupac-Fan sollte
dieses Album aber unbedingt
auch in seinem Regal stehen
haben.
Young Black Male
ist der erste Song auf diesem
Album und in eindeutiger Oldschool-Manier
gehalten.
Es wird gescratcht, was das
Zeug hält, der Beat klingt
schleppend und abgehackt.
Trapped war
Tupacs zweite Single, die
sofort auf Platz 1 der amerikanischen
Charts schoss.
Der Song klingt fröhlich
und ist von einem mahlenden
Beat unterlegt, der den Song
gekonnt unterstützt.
Tupac rappt hier über
das gewalttätige Leben
im Ghetto, vom Schießen
und Erschossen werden, vom
Krieg zwischen der Polizei
und den Schwarzen.
Tupacs Rapweise klingt hier
auch ein wenig nach Oldschool.
Das Alter merkt man diesem
Song aber nicht so sehr an
wie den anderen.
(Dieser Song ist auch auf
dem Greatest – Hits Album
zu finden.)
Soulja’s Story
macht schon allein vom Sound
her depressiv.
Ein leiser, getragener Song.
Das Klavier im Hintergrund
macht die Stimmung nur noch
trostloser.
Jeder einzelne Dreiklang versetzt
einem einen Stich und unterstützt
so perfekt Tupacs Lyrics mit
traurigen, ernüchternden
Aussagen.
„You got whites killin blacks,
Cops killin blacks, And blacks
killin blacks. Shit just gonna
get worse. They just gonna
become souljas.”
I Don’t Give A Fuck
wird mit einem kurzen Telefongespräch
eingeleitet.
Ein flotter Oldschool-Beat
setzt ein, der sich eher fröhlich
anhört.
Tupac rappt hier schnell und
gekonnt.
An manchen Stellen hat man
das Gefühl, dass sich
seine Stimme förmlich
überschlägt, so
sehr steigert er sich hinein.
Er lässt hier seine ganze
Wut auf die amerikanische
Gesellschaft los, die einen
Schwarzen immer als einen
Schwarzen ansehen und ihn
nicht mögen, selbst wenn
er reicher und berühmter
als ein Weißer ist.
Kein Wunder also, dass ein
Teil des Songs aus folgenden
Worten besteht:
„F**k you to the San Francisco
police department,
F**k you to the Marin County
Sheriff department,
F**k you to the F.B.I,
F**k you to the C.I.A,
F*k you to the B-u-s-h,
F*k you to the AmeriKKKa…”
Bei Violent
rumpelt ein äußerst
dumpfer Bass im Hintergrund,
wie eine Maschine, die in
kurzen Intervallen immer wieder
den gleichen Rhythmus wiederholt,
was dem Song eine ganz eigenartige
Stimmung verleiht.
Im Refrain gibt es Reggaeklänge
zuhören, was meiner Meinung
nach sehr gut dazu passt.
Tupac erzählt, wie er
für gewalttätig
gehalten wird, doch er dreht
den Spieß um und zeigt
die wahren Gewalttätigen:
„If you investigate you'll
find out where it's comin
from. Look through our history,
America's the violent one.”
Ein Oldschool-Track mit unauffälligen
Scratches und teilweise jazzigen
Samples ist der Song Words
Of Wisdom.
In diesem Song wird mit Amerika
abgerechnet, das Land, das
so wenig für seine schwarze
Bevölkerung übrig
hat.
„AMERIKA, AMERIKA, AMERIKKKA!
I charge you with the crime
of rape, murder, and assault
for suppressing and punishing
my people. I charge you with
robery for robbing me of my
history. I charge you with
false imprisonment for keeping
me trapped in the projects.
And the jury finds you guilty
on all accounts…!”
In bester Oldschoolmanier
präsentiert sich Something
Wicked, sowohl vom
Sound her als auch vom Reimstil.
Es wird gescratcht, was das
Zeug hält.
Die raps sind vom Rhythmus
her sehr der musikalischen
Untermalung angepasst.
Crooked Ass Nigga
ist auch ein typischer Oldschool-Track.
Der Rap passt sich hier noch
sehr dem Rhythmus des Beats
an, wie es damals eben der
Fall war.
Flotte auf dem Klavier angeschlagene
Dreiklänge werden bei
If My Homie Calls
angeschlagen und heizen den
Song an.
Im Ganzen ist der Song dann
doch eher unter „Schnell“
einzustufen, auch wenn der
Bass, der hier stellenweise
ziemlich untergeht, vergeblich
versucht, das ganze nicht
zu schnell werden zu lassen.
Eine sehr interessante Mischung,
auch heute noch.
Mit Brenda’s Got A Baby
hat alles angefangen.
Seine Debüt-Single schoss
damals auf Platz 1 der amerikanischen
Charts.
Für mich zählt dieser
Song heute noch zu Tupacs
stärksten Liedern.
Der Sound ist einfach typisch
Tupac und ich finde, er ist
nicht so vom Old School geprägt,
wie die anderen Songs auf
diesem Album.
Der Song erzählt die
Geschichte von der 12jährigen
Brenda, die ein Kind erwartet
– sie ist schwanger von ihrem
Cousin.
Brenda ist so verzweifelt,
dass sie das Baby schließlich
in die Mülltonne wirft.
Eine Geschichte, die das Leben
schreibt.
Bestimmt hat von so etwas
jeder schon mal etwas gehört.
So traurig wie der Inhalt
des Songs ist auch der Sound.
Ein ruhiger, klarer Song,
in dessen Hintergrund immer
wieder eine Frau zu hören
ist, mit dem ernüchternden
Text von Tupac.
Das zusammen ergibt eine Mischung
aus Hoffnungslosigkeit und
Melancholie.
(Dieser Song ist auch auf
dem Greatest – Hits Album
zu finden.)
Jazzig wird es wieder bei
Tha Lunatic.
Ein paar Bläser werden
immer wieder kurz eingeworfen
und machen das Klangbild des
Songs noch interessanter.
Genau so stellt man (also
ich) sich immer Untergrund-HipHop
aus New York Anfang der Neunziger
vor.
Ein fröhlicher groovender
Beat bildet die Grundlage
von Rebel Of The Underground.
Der Song klingt frech, so
als wolle er den Hörern
eins auswischen.
Part Time Mutha
ist vom Sound her wieder ein
typischer Tupac – Song, wenn
das Sample auch von Stevie
Wonders Song “Part Time Lover”
stammt.
Im Ganzen ist es ein Easy
– Going Song, sehr entspannt.
Fazit:
Nur weil das Album schon zehn
Jahre alt ist und es noch
einen anderen Stil hatte als
Tupacs spätere Alben,
heißt es noch lange
nicht, dass diese Scheibe
nicht gut ist.
13 Songs, die es in sich haben.
Da dieses Album schon so alt
ist, müsste es eigentlich
auch unter 15Euro zu kriegen
sein.
Reinhören lohnt sich
auf jeden Fall.
Für Tupac – Fans ist
es ein Muss, für HipHopper
ist es auch empfehlenswert.
Nur wer mit Tupac noch nie
etwas anfangen konnte, wird
auch mit diesem Album keinen
Spaß haben.
Autorin: TheRealOCOG | Ciao.com
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